Gesundes Süßungsmittel

Zuckerersatz?- Gesundes Süßungsmittel:Xylit

Industriezucker kommt bei mir schon lange nicht mehr ins Haus. Zucker macht dumm, fett, und krank. Er übersäuert den Körper, zerstört Darm und Leber, schwächt uns und ist verantwortlich für eine Menge Zivilisationskrankheiten. Fast vergessen: Er nährt Kariesbakterien und zerstört damit unsere Zähne. Auch Krebszellen und Parasiten ernähren sich vom Zucker…

Aber gibt es auch ein gesundes Süßungsmittel ?
Eine ohne negative Auswirkungen für Körper und Zähne ?

Ja, da gibt es: Xylitol !
Hat wenig Kalorien, beeinflusst kaum den Blutzuckerspiegel und ist sehr gesund für die Zähne.

Dabei ist die Süßkraft sehr ähnlich wie beim normalem Zucker.

 

Ein gesundes Süßungsmittel: Xylitol

 

Es wurde erstmals von Emil Fischer entdeckt, der den Stoff aus Buchspänen isolieren konnte. Später wurde Xylit aus der Birkenrinde gewonnen, wovon der Stoff dann seinen Namen „Birkenzucker“ erhalten hat. Es lässt sich auch isolieren aus bestimmten Holzarten, Stroh, Getreidekleie und Mais. Auch etliche Obstsorten enthalten eine kleine Menge Xylit, die aber so klein ist, sodass sich der Isolationsprozess nicht lohnt.


Die Vorteile von Xylit

 

-Xylit enthält weniger Kalorien als „normaler Zucker“. Es sind 240 kcal auf 100g. Beim Zucker sind es auf 100g ganze 400 kcal. Außerdem ist Xylit leichter

-Xylit verursacht kein Karies, im Gegenteil: Es ist ein sehr wirksames Mittel in der Kariesprophylaxe. Die Kariesbakterien können nämlich Xylit nicht verstoffwechseln und sterben daran. Es handelt sich also um einen gesunden „Zucker“ für die Zähne.

– Anders als bei normalem Zucker erhöht sich der Blutzuckerspiegel nur sehr wenig.  Durch seinen niedrigen glykämischen Index ist er somit ein geeigneter Zuckerersatz für Diabetiker und allen anderen Menschen.

Die Süßkraft von Xylit ist fast genauso stark wie die vom gewöhnlichen Zucker. Er beugt Karies vor und ist kein „Dickmacher“ wie der normale Zucker. Aber klingt das nicht zu schön um wahr zu sein?

Gibt es auch Nachteile?

Der Nachteil von Birkenzucker liegt bei der Verträglichkeit.

Da Xylit verdauungsfördernd wirkt, kann es bei manchen Menschen(bei übermäßigem Verzehr) abführend wirken.

In diesem Fall sollte man die Dosis am Tag gering halten (etwa 0,6-0,8 g pro Körpergewicht) und sie bei Bedarf nur leicht steigern. Wenn man Xylit regelmäßig zu sich nimmt gewöhnt man sich schnell daran.

Ich selbst habe aber mit Birkenzucker keine schlechten Erfahrungen bezüglich der Verträglichkeit gemacht. Ein weiterer Nachteil könnte der etwas höhere Preis sein. Da es sich bei der Isolation von Xylit um einen aufwendigen Prozess handelt, ist das Produkt teurer als herkömmlicher Zucker- aber es ist sein Geld wert. 1kg kostet ca. 10 Euro, erhältlich in Reformhäusern oder bei Amazon.

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