Sulforaphan

Sulforaphan- Warum du für den Muskelaufbau Brokkoli essen solltest

Sulforaphan- Warum du mit Brokkoli mehr Muskeln aufbauen kannst

…erfährst du in diesem Artikel

 

Brokkoli, Sulforaphan

Neben den vielen Vitaminen und Mineralien hat Brokkoli eine Eigenschaft, die speziell für den Muskelaufbau relevant ist, es geht um ihren Einfluss auf das Protein Myostatin.

Myostatin ist ein im Körper vorkommendes Protein, das den Muskelaufbau reguliert. Es codiert die uns erblich vorgegebenen Muskelzuwächse, und sorgt dafür dass die Muskeln nicht unkontrolliert und im Übermaß wachsen. Wenn das Gen, welches Myostatin produziert ausgeschaltet wird, kommt es also zu einem überschießendem Muskelwachstum.

Die Folgen davon wurde schon bei Tieren, wie diesen Bullen ausprobiert (siehe  im unteren Video)

 

 

 

Und jetzt kommt´s

 

In Brokkoli kommt eine Substanz vor die das Myostatinprotein beeinflusst, und zwar Sulforaphan.
In einer Studie wurde festgestellt, das Sulforaphan einen hemmenden Effekt auf Myostatin besitzt.

Diese in Brokkoli vorkommende Substanz unterbindet also das Wachstumshemmende Protein und wirkt somit auf den Körper anabol !

Wer also täglich eine Menge Brokkoli isst wird mehr Muskeln aufbauen können, denn Sulforaphan wirkt epigenetisch.

Die Ernährung beeinflusst unsere Gene

 

Seit der Wissenschaft der Epigenetik ist es bewiesen dass sich unsere Ernährung auf unsere Gene auswirkt. Unsere Nahrung kann bestimmte Gene aus- und einschalten.
So wird zum Beispiel die Bienenkönigin nicht als Königin geboren, sondern zur Königin gefüttert. Genetisch gesehen sind nämlich alle Bienen gleich, nur ist einer Biene ein besonderes Futter vorbehalten, das Gelee Royal. Dieses aktiviert bestimmte Gene, und sorgt dafür dass die Biene um einiges größer, leistungsfähiger und 7mal länger lebt als eine normale Arbeiterbiene.
Wenn alleine die Nahrung bestimmte Gene in den Zellen aktivieren kann, was ist mit der Ernährung alles möglich ?

 

Sulforaphan und die Muskulatur

Italienische Forscher hatten in der Vergangenheit festgestellt, das Sulforaphan die Überlebenschance von Stammzellen verbessert die wiederum in den Lage sind sich zu Muskelzellen zu entwickeln. Das diese Substanz interessant für den Muskelaufbau ist, ist also schon lange bekannt.

In einer Studie in Bonn führten Wissenschaftler Experimente mit Satellitenzellen durch, die aus der Muskulatur von Schweinen stammen.

Nachdem sie den Zellen Sulforaphan verabreichten stellen sie bei der niedrigsten Dosierung folgendes fest:

-die Vitalität der Zellen erhöhte sich
-Es reduzierte sich die Produktion vom muskelhemmeden Myostatin
verringerte die Synthese von suizidalen Proteinen wie Caspase-3 und Caspase-9

 

Fazit

Brokkoli sollten man also reichlich essen. Die Hauptwirksubstanz ist Sulforaphan, eine Schwefelverbindug, die eine anabole Wirkung auf die Zellen hat. Man findet es aber ebenso in Grünkohl, Rosenkohl und Blumenkohl.
Wer es nicht schafft regelmäßig Brokkoli zu essen, kann auch ebenso Brokkolipulver verwenden. Einfach täglich 10-20 gramm, in ein Getränk mischen uns trinken.

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