Krillöl

Krillöl-Besser als Fischöl?

Krill ist wahrscheinlich den wenigsten ein Begriff. Es handelt sich dabei um eine Art Kleinkrebse, die ihren Lebensraum in der Antarktis haben. Die Krebse ernähren sich ausschließlich von Phytoplankton: Eine pflanzliche Mikroalge, die für ihre gesundheitsfördernde Wirkung und einzigartiger Nährstoffdichte bekannt ist. Da die Krills sich also nur von nahrhaften Algen ernähren, sind sie auch für uns sehr gesundheitsfördernd.Umso nahrhafter sich ein Lebenwesen ernährt, desto gesünder wird es auch für den Menschen. Deshalb bietet uns Krill nicht nur eine wertvolle Menge an Omega 3 Fettsäuren, sondern auch viele gesunde Antioxidantien.

Das Öl, das aus den Krebsen gewonnen wird, gilt als sehr gesund für den menschlichen Organismus, und wird heutzutage immer zunehmender genutzt.

 

Krillöl und Omega 3 Fettsäuren

Der Grund, wieso die meisten zu Krill oder Fischöl greifen ist der hohe Gehalt an Omega 3 Fettsäuren. Während wir in der westlichen Welt einen chronischen Überversorgung an Omega 6 haben, mangelt es den meisten an den wertvollen Omega 3 Fettsäuren, die für unseren Körper entzündungshemmend wirken. Sie gehören zu den essentiellen Fetten, können nicht selbst vom Körper hergestellt werden, sondern müssen extern zugeführt werden. Doch wozu werden sie alles im Körper benötigt ?
Diese Fette werden nahezu überall im Körper benötigt und sind für ein gesundes Leben unerlässlich:

Hormonproduktion,Zellstoffwechsel,Immunsystem,Bildung von Abwehrzellen,Versorgung der Gelenke,Gesunde Haut und Haare und die Vermeidung von Entzündungen. Folglich bewirken Omega 3 Fettsäuren auch folgendes:

-Schützen das Herz
-haben eine Anti Aging- Wirkung
-beugen vor Krankheiten vor wie: Demenz,Thrombose,Diabetes,Osteoperose, Rheumatische Erkrankungen, Alzheimer, Krebs…
-schützen die Augen
-Helfen bei Schlafstörungen bzw. optimieren den Schlaf
-verbessern die Leistung des Gehirns
-wirken wie ein natürliche Antidepressivum

Das Krillöl enthält ein ideales Verhältnis zwischen den Omega 3 und 6 Fettsäuren, welches 15:1 beträgt. Außerdem beinhaltet Krillöl Astaxanthin, was eines der stärksten Antioxidantien der Welt ist.

 

Krillöll oder Fischöl?

Fischöl beinhaltet ebenso wie Krillebenfalls eine Menge Omega 3 Fettsäuren, kann aber trotzdem in manchen Punkten nicht mit dem Krillöl mithalten. Die Vorteile:

-Krill ist besser im Blut bioverfügbar, und kann daher viel besser vom Körper aufgenommen werden
-Der Anteil vom Omega 3 Fettsäuren ist deutlich höher, als der von Fischöl
-Hoher Anteil vom Antioxidantien, welche beim Fischöl völlig fehlen
-Besser verdaulich
-Bei Krill gibt es kein Fischgeschmack beim Aufstoßen
-Die Schadstoffbelastung bei Krill ist viel geringer als bei Fischen

Höhere Bioverfügbarkeit durch Phospholipide

Das Problem beim Fischöl ist, dass seine Fettsäuren in Form von Triglyceriden vorliegen. Im Krill-Öl sind die Omega 3- Säuren an sogenannte Phospholipide gebunden, die die Bioverfügbarkeit erhöhen und die Aufnahme im Darm erleichtern.
Die Fettsäuren aus dem Krill-Öl werden also vom Körper viel besser aufgenommen, als die Triglyceride. Deswegen lässt es sich bei gleicher Menge Krill-Öl, einen höheren Omega-3-Plasmaspiegel erreichen, als mit Omega-3 Triglyceriden aus Fischöl.

Hoher Anteil von Antioxidantien

Der Anteil an Antioxidantien fehlt beim Fischöl völlig. Krill-Öl enthält dagegen Astaxanthin: Eines der stärksten Antioxidantien, die es gibt.
Diese schützen den Körper vor freie Radikale und deren schädlichen Wirkungen(Zellschäden) auf den Körper. Fehlen im Körper Antioxidantien können freie Radikale Schäden in den Zellen anrichten, chronische Krankheiten verursachen oder den Alterungsprozess beschleunigen. Astaxanthin wird deswegen auch als Anti-Aging Produkt verwendet.

Kein Fischgeschmack

Was beim Fischöl vielen stört ist der anhaltende Fischgeschmack, den man ständig beim Aufstoßen bekommt. Beim Krillöl ist dies aber nicht der Fall, da es sich im Magen mit Wasser vermischt und verteilt.(Fischöl dagegen, „schwimmt“ auf der Oberfläche des Magens)

 

Keine Schadstoffbelastung

Krill halten sich im reinsten Wasser der Welt auf, wo es weit und breit keine Umweltgifte gibt. Dazu ernähren sie sich auch noch ausschließlich von nahrhaftesten Algen(Phytoplankton). Das große Problem bei Fischen, die frei im Ozean schwimmen liegt an der Umweltbelastung durch Schwermetalle(Quecksilber), die sich auch im Fischöl finden lassen können.

 

 

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